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Vergrößernde Sehhilfen von Ihrer Brillen-Galerie Schmidt GmbH in Braunschweig

vergößernde Sehhilfe

Maculadegeneration, Diabetes, Glaukom (Grüner Star) sind die drei häufigsten Ursachen, wenn das Sehen beider Augen für die Ferne und Nähe herabgesetzt, das Lesen sehr erschwert bis unmöglich ist. Wenn die Sehleistung unter 40% singt, ist zum Beispiel das Zeitungslesen kaum noch möglich. Ab einer Sehleistung von nur noch 30% (Visus 0,3) und weniger spricht man von Sehbehinderung. Oft können medikamentöse oder operative Therapien keine Verbesserung bringen. Die optischen und elektronischen Sehhilfen sind dann die einzigen Möglichkeiten, die ein besseres Sehen ermöglichen und vor allem die Lesefähigkeit wieder erreichen.

Während sich Kinder und Jugendliche an das herabgesetzte Sehvermögen relativ schnell gewöhnen, dauert die Anpassung bei älteren Sehbehinderten bedeutend länger. Die Auswirkung auf das persönliche, familiäre und soziale Umfeld ist groß. Der Sehbehinderte ist auf Hilfsmittel angewiesen und muss erst lernen, diese auch zu akzeptieren. Zusätzlich kann noch eine erhöhte Blendung auftreten, der Farbsinn und auch das Dämmerungssehen gestört sein. Der Sehbehinderte ist dann außerdem auf Filtergläser, Kantenfilter und eine gute Beleuchtung zur Kontrastverbesserung angewiesen. Altersbedingte Augenerkrankungen nehmen zu, die Lebenserwartung ist höher. Bei der so genannten Maculadegeneration bleibt das periphere Sehen und damit das Bewegungssehen erhalten, so dass die Mobilität der betroffenen Person zunächst gewährleistet ist.

Vergrößernde Sehhilfen vermitteln nicht nur Lesefähigkeit für die verschiedenen Schriftgrößen, wie Buchdruck und Zeitungsdruck. Besonders wichtig ist auch die Versorgung für die Dinge des täglichen Lebens, wie das Kochen, Nähen, das Erledigen von Post und Bankangelegenheiten, das Einkaufen, das Ausüben von Hobbys und das Fernsehen sowie das Erkennen von Ampeln, Fahrplänen, Busnummern, Straßennamen etc. Das Preisschild will gelesen werden, das Telefonbuch und auch die Speisekarte. Die Akzeptanz der Sehbehinderung, die Motivation und die Möglichkeit der Versorgung mit einer optischen oder elektronischen Sehhilfe für die verschiedenen Sehaufgaben steigern das Selbstwertgefühl, unterstützen die Selbständigkeit und vermindern Isolation und Pflegebedürftigkeit.

Seit 1997 beschäftigen wir uns intensiv mit diesem Bereich der Augenoptik. In dieser Zeit haben wir viel Erfahrung gesammelt. Die Beratung der Sehbehinderten, dass geeignete Hilfsmittel zu finden, benötigt viel Zeit und Einfühlungsvermögen. Die Vorprüfung für die Auswahl einer Sehhilfe ist aufwendig und umfasst:

  • die Festlegung, wofür die Sehhilfe benötigt wird,
  • die Ermittlung der Restsehschärfe,
  • die Ermittlung der Restsehschärfe,
  • die Ermittlung des Vergrößerungsbedarf,
  • die Austestung unterschiedlicher Hilfsmittel
  • die Beratung und Einübung, wie das Hilfsmittel verwendet werden kann
  • Training der verschiedenen Lesetechniken
  • Handhabungsübungen

Der Sehbehinderte kann hierbei selbst erfahren, wie er mit der Sehhilfe sehen kann, wie die Sehhilfe gehandhabt wird und ob er die Sehhilfe akzeptiert. Filtergläser und Kantenfilter werden aufgesetzt und geprüft, ob und wie die verschiedenen Filter das Sehen fördern. Abschließen wird für den Kunden und den ihn behandelnden Augenarzt ein Bericht erstellt. Hiernach kann mit dem Augenarzt das geeignete Hilfsmittel ausgewählt werden und das notwendige Rezept ausgestellt werden.

Nach der ärztlichen Verordnung wird ein Kostenvoranschlag für mögliche Kostenträger erstellt und für den Sehbehinderten die Anträge gestellt. Im September 2004 sind wir von der WVAO als anerkannter Fachberater für Sehbehinderte zertifiziert worden. Hierfür mussten wir eine umfassende Fortbildung nachweisen und eine umfangreiche Ausstattung vorhalten. Ferner haben wir uns verpflichtet, weiter an weiterführenden Fortbildungen teilzunehmen und uns somit ständig auf dem Laufenden zu halten. Die Zertifizierung wird, wenn die Voraussetzungen gegeben sind nach zwei Jahren verlängert.